Objektbegehung in der Carl Goerdeler Schule

 

Am gestrigen Dienstabend wurde eine Objektbegehung in der Carl Goerdeler Schule in Jemgum durchgeführt. Die Haupt- und Realschule mit insgesamt 250 Schülern ist eine von zwei Schulen im Einsatzgebiet der Feuerwehr Jemgum.Bei einem Einsatz in diesem großen Gebäude ist es von Vorteil wenn gewisse Erinnerungen an den Grundriss abgerufen werden können. Dies kann im Notfall enorm viel Zeit einsparen, in der vielleicht eine sich in Not befindliche Person gerettet werden kann.

Es gab ausführliche Informationen über Sammelstellen, Fluchtwege, genaue Lage der Heiz- und Gasanlagen sowie besondere Gefahrenpunkte in den Räumen selber.

 

 

 


Trainieren für den Ernstfall

 

Stetiges trainieren von aussergewöhnlichen Situationen gehören zum Leben eines Feuerwehrmannes. Nur durch trainieren des gelernten und praktischen Übungen können Handgriffe in Fleisch und Blut übergehen.Am Dienstabend wurde das Retten verletzter Personen aus unwegsamen Gelände per Leiterrutsche geprobt.
Angenommen wurde das ein Radfahrer von der Straße abgekommen gestürzt und am Straßengraben in ca. 3 m Tiefe zu liegen kam und sich dabei schwer verletzte. Durch die ersteintreffenden Kameraden des HLF wurde nach Erkundung des Gruppenführers die Rettung per Leiterrutsche vorbereitet während sich 2 in Notfallmedizin ausgebildeten Feuerwehrkameraden um die verletzte Person kümmerten. Durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeug und des Maschinisten des HLF wurde die Verkehrsabsicherung der Unfallstelle durchgeführt. Nach "Erstversorgung" wurde die Verunfallte Person dann aus dem ca. 3 Meter tiefen Graben gerettet. Dies wurde dann von allen  Kameraden wiederholt.


Für sichere Weihnachten: Kinder und Kerzen im Blick

Echte Kerzen verbreiten an Weihnachten mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. „Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen“, appelliert Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).


„Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchwarnmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ackermann.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
• Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
• Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
• In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
• Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
• Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
• Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
• Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband


250°C im Raum und trotzdem cool bleiben

Heißausbildung der Feuerwehr Jemgum

21.10.17

Einen im wahrsten Sinne des Wortes heißen Anfang des Wochenendes haben 12 Feuerwehrmänner und -frauen der Feuerwehr Jemgum hinter sich.
Auf dem Speichergelände hatte eine Spezialfirma einen feststoffbefeuerten Sattelzug zur Verfügung gestellt, in dem zum wiederholten Male unter realitätsnahen Bedingungen eine Brandbekämpfung im Innenangriff mit Temperaturen um die 250°C durchgeführt werden konnte.

Nach einer Einweisung in den Ablauf wurden bestehenden Trupps zusammen mit einem Ausbilder in den Brandraum geführt.
Hier galt es dann, die bestehenden Gefahren zu erkennen sowie mittels speziellen Techniken die verschiedenartigen Szenarien zu bekämpfen.
Immer wieder sorgte die Bedienmannschaft des Sattelzugs für Ereignisse wie einen Flash-Over sowie einen Roll-Over, den es durch gezielte Bekämpfung zu vermeiden bzw. bekämpfen galt.
Besonders auf den Eigenschutz wurde viel Wert gelegt.

Einig sind sich die beteiligten Kräfte, dass eine solche Ausbildung jährlich wiederholt werden sollte, da eine Ausbildung wie diese in keinerlei Hinsicht, weder physisch noch psychisch, bei theoretischen Ausbildungen nachempfunden werden kann.


Freiwillige Feuerwehr Jemgum übte den Einsatz von Schere, Stempel und Spreizer beim LKW

 

Am vergangenem Samstag probten einiege Kameraden der Feuerwehr Jemgum den Ernstfall eines Verkehrsunfalles mit einem LKW. Die Gelegenheit mit einem zerstörten LKW die Rettung von Verletzten mit Schere und Spreizer zu proben bietet sich im Gegensatz zu Übungen mit PKW eher selten.

Desweiteren ist sind die Herausforderungen die ein verunfallter LKW bietet von einem PKW enorm.... die arbeiten mit dem Spreizer bzw. Rettungsschere die jeweils 27kg wiegen, sind ohne Rettungsbühne in der Höhe kaum zu bewältigen.

Nach der theorethischen Vorbesprechung ging es dann an den praktischen Teil. Nachdem sich der Gruppenführer ein Überblick verschafft hat wurde die Fahrerkabine gegen umklappen nach vorne mit Spanngurten gesichert. Durch das entfernen der Frontscheibe wurde eine Versorgungsöffnung geschaffen um die verletzte Person erstzuversorgen. Bei dieser Übung wurden danach verschieden Szenarien der Rettung von verletzten Personen durchgeführt um möglichst viel Praxiswissen aus diesem Übungstag mitzunehmen.

Gegen Mittag wurde dann nach einer kurzen Nachbesprechung erschöpft aber um viel Wissen gemeinsam zu Mittag gegessen.


Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Jemgum

Neuwahlen, Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt

 

Am 10.02.17 um 19.30 Uhr fand im Feuerwehrhaus die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jemgum statt. Im Beisein der Gäste aus Rat, Feuerwehr und des Bürgermeisters wurde das vergangene Jahr nochmal im Jahresbericht anschaulich dargestellt.

Die Feuerwehr musste zu 18 Alarmierungen ausrücken und neben der regulären Ausbildung auf den Dienstabenden wurden auch zwei Wochenendausbildungen durchgeführt.

Auf der Tagesordnung stand auch das ganze Ortskommando, Jugendwart deren Stellvertreter und Beisitzer zur Neuwahl.

Das neue Ortkommando der Feuerwehr Jemgum gliedert sich wie folgt:

 

  • Ortsbrandmeister - Jan Remmers
  • stellv. Ortsbrandmeister - Ralf Janssen
  • Jugendwart - Antje Lüdemann
  • stellv. Jugendwart - Nils Wissmann
  • Schriftführer - Florian Stahlhut
  • Kassenwart - Björn Padeken
  • Atemschutzbeauftragter - Michael Dannen
  • Sicherheitsbeauftragter - Andre Dannen
  • Gerätewart - Gerhard Lüdemann
  • Zeugwart - Albert Buß
  • Beisitzer - Stefanie Veldkamp

Sabrina Zaiß und Frank Sap wurden zu Kassenprüfer gewählt.

Desweiteren wurden zahlreiche Kameraden befördert, so wurden Dennis Harms, Michael Dannen, Jörg Pilney und Matthias Lüdemann zur Hauptfeuerwehrleuten befördert.

Nils Wissmann, Vanessa Smidt und Sabrina Zaiß wurden zu Feuerwehrfrauen / mann ernannt.

Ehrungen wurden auch vorgenommen, so wurden Anneus Zuidema zu 70 Jahren Feuerwehrdienst, Günther Harms und Peter Heikens zu jeweils 50 Jahren und Björn Padeken zu 25 Jahren Feuerwehrdienst geehrt.

 


Ab 2017 wird die Rettungsgasse neu geregelt: Was müssen Sie jetzt beachten?

Aufgrund von häufigen Problemen bei der Bildung einer Rettungsgasse auf der Autobahn oder Schnellstraße gibt es ab 2017 neue Regeln in der Straßenverkehrsordnung. Wie Sie sich ab sofort bei Unfällen verhalten müssen, erfahren Sie hier.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen auf deutschen Autobahnen und Schnellstraßen, bei denen sich nachfolgend kilometerlange Staus bilden. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Ob Feuerwehr, Krankenwagen, Notarzt oder die Einsatzkräfte der Polizei: Sie alle sind angewiesen auf eine freie Fahrt zum Unfallort. Doch die dichten Staus machen das oft nicht einfach. Aus diesem Grund ist die Rettungsgasse bereits seit vielen Jahren in der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) verankert. Viele Autofahrer halten sich dennoch nicht daran. Oftmals wissen diese einfach nicht, wie man sich in einem solchen Notfall zu verhalten hat.

Rettungsgasse: einfachere Regelung ab 2017

Dabei ist es immens wichtig, dass jeder Autofahrer genau weiß, wie er sich verhalten muss. Denn ein schnell vorankommender Krankentransporter oder Feuerwehrwagen kann Leben retten – in vielen Fällen zählt jede Sekunde. Klar, dass die Einsatzkräfte in einem Notfall oft sehr verärgert sind, wenn wieder einmal keine oder nur eine unzureichende Gasse gebildet wurde. Ab 2017 vereinfacht der Gesetzgeber deshalb die Regeln, wie man eine Rettungsgasse bildet.

Musste man bei vier- oder mehrspurigen Fahrbahnen immer in der Mitte eine Gasse bilden (die Autos der beiden rechten Fahrstreifen fahren nach rechts, die der beiden linken nach links), wird sie ab nächstem Jahr grundsätzlich zwischen dem linken Fahrstreifen und den übrigen Spuren gebildet. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Suche nach der Mitte entfällt. Unabhängig von der Anzahl der Fahrspuren, wird die Rettungsgasse jetzt immer zwischen den gleichen Fahrbahnen gebildet.

Jeder muss sich daran halten

Wenn Sie also auf dem linken Fahrstreifen unterwegs sind, fahren Sie bei Staubildung ganz links. Befinden Sie sich auf einer der anderen Spuren, weichen Sie nach rechts aus. Kurz gesagt: Links fährt links und alle anderen fahren möglichst weit rechts – so beschreibt es auch Boris Pistorius, Innenminister von Niedersachsen während einer Veranstaltung der Kampagne "Rettungsgasse" in Hannover. Und das gilt nicht erst bei Stillstand: Sobald es zu stockendem Verkehr kommt, sollten Sie sich an diese Regel halten, denn die Rettungskräfte könnten bereits unterwegs sein.

Denken Sie daran, dass ein Notfallsanitäter, der mit dem Einsatzwagen nicht bis zum Unfallort gelangen kann, sich zu Fuß auf den Weg machen muss. Zum einen dauert das viel länger und zum anderen ist es auch eine belastende Stresssituation für den Retter. Das gleiche gilt für die Löschfahrzeuge: Auch bei einem Fahrzeugbrand kann es auf jede Sekunde ankommen, um Unfallopfer bergen zu können.

Es droht ein Bußgeld bei Missachtung

Zuguterletzt droht Ihnen auch ein Bußgeld, wenn Sie sich nicht an die neuen Regelungen zur Bildung einer Rettungsgasse halten.

 

Quelle:

(www.auto-service.de)


Eine Woche nach der Einsatzübung bilden sich Jemgumer Feuerwehrleute weiter

 

Auch eine Woche nach der Einsatzübung auf dem Astora Kavernengelände stand das Wochenende ganz im Zeichen der Erdgasbrände, deren Gefahren und deren wirksame Bekämpfung. Hierfür wurde nach einer kurzen theorethischen Unterweisung in den Räumen der Astora auf dem Gelände der EWE an einer extra dafür gebautem mobilen Trainingsanlage unter realen Bedingungen verschiedene Brandszenarien durchgespielt und unter professioneller Anleitung geschulter Ausbilder abgearbeitet und verbessert werden. In 2 Einsatzgruppen (eine morgens und eine nachmittags) konnte in hervorragender Weise die industrielle Brandbekämpfung mit dem Schwerpunkt Erdgas intensiv und jedem einzelnem Teilnehmer dieses weite und komplizierte Wissensfeld genau erklärt werden.

Die Jemgumer Atemschutzträger wurden in einem sogenannten Brandcontainer in der Bekämpfung und in der richtigen Vorgehensweise bei einer Durchzündung (Flashover) geschult

In einer kurzen Nachbesprechung waren sich alle Kameraden einig durch diesen Lehrgang neue Methoden und Praktiken für die wirksame Brandbekämpfung im Ernstfall mitbekommen zu haben.


Ausbildungstag in der NABK Loy 2016

Feuerwehr Jemgum wiederholt Intensivausbildung des vergangen Jahres

Am vergangenem Samstag fuhr die Feuerwehr Jemgum wie bereits im vergangenen Jahr zu einem Übungstag nach Loy  zur "Niedersächsischen Akadamie für Brand und Katastrophenschutz" kurz "NABK Loy" genannt. Dort sollte unter möglichst einsatzrealistischen Bedingungen die Ausbildung in der technischen Hilfe im Schwerpunkt von eingeklemmten Personen, Benutzung der Seilwinde des HLF 20/16 und in der Brandbekämpfung in Wohnhäusern mit vermissten Personen durchgeführt werden. Nach der Ankunft in Loy wurde in 3 verschiedenen Gruppen das bereits in den Dienstabenden erlernte Wissen in technischer Hilfe und Brandbekämpfung theoretisch und praktisch in Trockenübungen intensiv vertieft. Nach einem Mittagessen und einer Pause ging es dann langsam in die "heiße" Phase des Ausbildungstages. Durch die Gruppenführer ein Verkehrsunfall mit 1 eingeklemmten Person simuliert, erschwerend kam hinzu das das Auto auf der Seite lag und erst abgesichert werden musste. Um möglichst praxisbezogen zu üben wurde das Jemgumer HLF 20/16 wieder mit nach Loy genommen um diese Übung mit denen auch in Jemgum zu Verfügung stehenden Mitteln zu meistern. Nach Beendigung der Übungen wurde eine Einsatznachbesprechung abgehalten in der der gesamte Einsatzablauf nochmal mit den Gruppenführern und dem Ortsbrandmeister besprochen und positive wie auch negative Sachen angesprochen wurden.

Vor allem für die jüngeren Kameraden sind diese einsatznahen Übungen extrem wichtig um später im realen Einsatz eine gewissen Eingewöhnung zu haben.

Wiederum nach einer kurzen Pause ging es an die zweite Übung des Tages. Inhalt des Szenario war es, das im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen war und das ganze dreistöckige Haus mittlerweile verqualmt war. Ausserdem sollten sich noch mehrere vermisste Personen im Haus befinden. Durch einen am "Brandhaus" angebaute Brandcontainer wurde diese Einsatzübung sehr realistisch, da die Kameraden nicht nur das Feuer im Erdgeschoss bekämpfen müssten, sondern auch die vermissten Personen suchen und retten mussten. Das denen im Haus im Einsatz befindlichen Kameraden alles abverlangt wurde wird dadurch deutlich das im Bereich des Feuers Temperaturen von bis zu 400 Grad und darüber herrschten. Ausserdem wogen die lebensechten Dummys die die vermissten Personen darstellten zwischen 40 und 100kg.

Auch nach dieser Einsatzübung wurde Manöverkritik abgehalten. Anbei muss gesagt werden das die Führungskräfte wie Ortsbrandmeister und erfahrene Gruppenführer bei den Übungen sich zurückhielten und die Übungen beobachteten um den jüngeren Kameraden wertvolle Erfahrung in die Einsatzabläufe, zu ermöglichen. Gegen 15.30 Uhr setzte sich die Feuerwehr Jemgum wieder in Richtung Heimat in Bewegung.

Erschöpft und abgekämpft aber um eine Menge wertvoller Erfahrung und Wissen reicher und ausserdem eine Menge Spass gehabt zu haben.


Kameraden der Feuerwehr Jemgum nun noch schneller "hellwach"

 

 

Die Firma "Garten - und Landschaftsbau Andreas Weber" sponsort der Feuerwehr Jemgum eine Senseo Kaffeemaschine und reichlich Starterpads für den Anfang.

Die Kameraden der Feuerwehr Jemgum bedanken sich recht herzlich für dieses willkommene Gerät und verprechen es reichlich zu nutzen.

 

 

 

 

 


Feuerwehren großer Sieger beim "Gemeinwohlatlas 2015"

 

Deutschlands Feuerwehrleute, ob ehren - oder hauptamtlich leisten laut einer Studie den wichtigsten Beitrag am Gemeinwohl in der Bundesrepublik.

 

Sie helfen bei Verkehrsunfällen, bei Bränden, wenn der Keller voll Wasser steht oder die obligatorische Katze auf dem Dach ihr Kletterkünste überschätzt hat und bei hunderten anderen Notfällen. Außerdem richten sie Dorffeste, Kindernachmittage aus. Sie stehen für Aufgabenerfüllung, Lebensqualität, Moral und Zusammenhalt.

Die Feuerwehren der Bundesrepublik Deutschlands.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Universität St. Gallen an mehr als 7000 Befragten die den Beitrag verschiedener Organisationen am Gemeinwohl einschätzen sollten, gingen die Feuerwehren vor dem Technischen Hilfswerkes als Sieger hervor.

Die Bereiche Aufgabenerfüllung, Moral, Zusammenhalt und Lebensqualität der jeweiligen Institution sollte von den Befragten eingeschätzt werden.

In allen Bereichen konnte die Feuerwehr den ersten Platz von mehr als 127 Organisationen, Medien, Institutionen und Unternehmen aus der Wirtschaft erreichen, darunter das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die ARD, Greenpeace, UNICEF, BMW und die Sparkassen.


Wo Feuerwehr drin ist - steht nun auch Feuerwehr drauf

 

Bisher war das neue Feuerwehrhaus in Jemgum von aussen noch recht steril und unscheinbar, dieses Manko wurde am vergangenem Samstag von den Kameraden der Feuerwehr Jemgum aufgehoben. Auch wen die Bürger von Jemgum bereits lange wissen wo Ihre Feuerwehr neuerdings beheimatet ist war es für auswärtige Feuerwehrkameraden, interessierte Bürger oder geladene Gäste nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich wo das Feuerwehrhaus ist. Der Schriftzug war bereits im Winter hergestellt und geliefert worden, nur ließen die Witterungsbedingungen eine frührere Fertigstellung nicht zu.

Seit Samstag nun prangt über allen 4 Rolltoren in schwarzer Schrift "Freiwillige Feuerwehr Jemgum"  eingerahmt vom Logo der Feuerwehr und dem Gemeindewappen auf der anderen Seite.


LUF60 bei Großübung im Wesertunnel

 

27.10.13 - So war die Nacht für mehrere Jemgumer Kameraden früh vorbei. Am Sonntagmorgen um 6 Uhr ging es mit dem LUF 60 des Landkreises Leer zur Großübung der Feuerwehren Stadland und Loxstedt mit mehr als 200 Feuerwehrleuten im Wesertunnel. Der Wesertunnel verbindet seit 2004 die Landkreise Wesermarsch und Cuxhaven. Mit

einer Länge von 1,6 Kilometern und einer Maximaltiefe von 40 Metern unter NN ist er die einzige feste Querung der Weser zwischen Bremerhaven und Nordenham, welche nördlich von Bremen existiert und hat damit eine wichtige verkehrstechnische Bedeutung.

Die Feuerwehr Jemgum demonstrierte den Feuerwehrkameraden und den zuständigen Organen von Strassenmeisterei, Polizei, Tunnelwarte und Politik die Einsatzmöglichkeiten des LUF 60 im Tunneleinsatz und dessen Vorteile. Dies war aber nur ein Teil einer großangelegten Stationsaubildung der Feuerwehrleute. An anderen Stationen wurden Verkehrsunfälle, Löschangriffen unter Atemschutz, Wasserversorgung über lange Wege usw. simuliert.

Desweiteren informierten sich die Jemgumer im Gegenzug in der Tunnelwarte die an beiden Kopfenden des Tunnels existieren über den Alarmierung im Ernstfall und die Besetzung der Tunnelwarte und konnten wichtige und nützliche Erkenntnisse sammeln.

Nach Ende der Übung wurde in der Markthalle von Rodenkirchen nach einer kurzen Nachbesprechung ein gemeinsames Mittagessen eingenommen.


- Steigleitung im Kirchturm überprüft -

 

Feuerwehr Jemgum führt Dienstabend an der Kirche durch

 

19.02.13 - Viele Jemgumer werden am Dienstagabend verwundert aus der Fenstern geschaut haben als die Feuerwehr Jemgum mit den Fahrzeugen auf den Kirchenvorplatz fuhr und ein geschäftiges Treiben sein lauf nahm. Grund für den Auflauf war aber nicht wie manche vielleicht annahmen ein Einsatz, sondern die alljährliche Überprüfung der Steigleitung für das Löschwasser im Kirchturm. Diese Wasserleitung wurde nach dem verheerenden Kirchenbrand im Jahre 2004 im Turm installiert und wird seitdem jedes Jahr durch die Feuerwehr auf ihre Funktion hin überprüft. Es handelt sich bei dieser Leitung um eine Trockenleitung, das heisst, das sie nicht permanent mit Löschwasser gefüllt ist sondern von aussen mit Wasser aus dem Hydranten versorgt werden muss. Um die Funktion der Leitung die bei einem neuerlichen Brand der Kirche, für die Feuerwehr eine enorme Bedeutung hat zu gewährleisten wird einmal im Jahr die Leitung unter Druck gesetzt und auf Dichtichkeit und Schäden hin geprüft. Auf dem Kirchenvorplatz wurde mit den anderen Kameraden währendessen Gerätekunde an den Fahrzeugen durchgeführt.